Der Bürgerverein

  • 170 Mitglieder, davon 56 % Frauen
  • Gründung 2003
  • Geschäftsführender Vorstand:
    • Hans Carell
    • Volker Heuwinkel
    • Simone Heuwinkel
    • Olaf Siekmann



Sinnlose Zerstörung in Wülfer Bexten

 

Der Brügerverein Wülfer Bexten ist leider in kurzer Zeit zum zweiten mal Opfer sinnloser Zerstörung geworden.  Mit für uns sehr viel Geld, aus Spenden und ehrenamtlicher Arbeit, hat die Bürgerschaft in Wülfer ihre alte Schule zu einem Dorfmittelpunkt umgestaltet, Wege wurden gepflastert, Bänke aufgestellt, Laternen angebracht, Hecken und Bäume gepflanzt. Unteranderen 4 Säulenbäume, japanische Zierkirsche, sind vom Bürgerverein vor die Sporthalle gepflanzt worden, die im kommenden Frühjahr, das erste mal blühen-, und somit die öde Fassade der Turnhalle in eine andere freundliche Ansicht ,verwandeln sollten. Leider scheint das einigen Menschen, mit sehr wenig Verstand, nicht gepasst zu haben. Sie haben von den 4 Bäumen 3 so abgeknickt, dass sie nicht mehr zu retten waren und wir sie schweren Herzen entfernen mussten.

Wir können nicht verstehen, was die Bäume dafürkönnen, wenn sich bei einigen Menschen so viel Wut  oder Stress angestaut hat, die sich in einer solchen sinnlosen dummen Aktion bahn bricht und man kleine Bäume abrechen muss.  Eine Mutprobe oder Stärke demonstrieren kann es nicht gewesen sein, denn die Bäume waren noch so dünn im Stamm,  dass es wirklich keiner großen  Stärke bedurfte, sie sinnlos abzubrechen. Schade, dass so wenig Verständnis für ehrenamtliche Arbeit und Engagement  aufgebracht wird.

Im Frühjahr wurde der Lehmbackofen zerstört Schaden 3000,- € schade um das Geld, schlimmer ist es aber, dass dadurch der internationale Brotbacktag, den wir mit unseren ausländischen Mitbürgern gefeiert haben, ausfallen musste. Jetzt die Bäume abgeknickt, ein Schaden von ca. 500,-€  Geld ,dass dem Bürgerverein für andere soziale gemeinnützige Zwecke nicht mehr zur Verfügung steht.

Viel schlimmer ist aber die psychologische und moralische Wirkung, wir stellen uns die Frage lohnt es sich überhaupt noch, ehrenamtlich für soziale Zwecke oder für die Allgemeinheit sich einzusetzen? Wir im Vorstand waren und sind uns immer darüber einig gewesen, dass Gelände und die alte Schule, dass uns von der Stadt Bad Salzuflen zur Verfügung gestellt wird, zu einem offenen Dorfmittelpunkt zu gestallten, der für alle frei zugänglich sein soll, an dem sich Jung, Alt, Migranten,alle Bürger also, mit Respekt begegnen und aufhalten können, miteinander ins Gespräch kommen und spielen und feiern können.

 Wir wollten und wollen uns nicht abschotten, Zäune ziehen und das Gelände abschließen. Wir hoffen doch sehr stark, dass wir diese, unsere Meinung, nicht überdenken müssen. Wir zählen fest darauf, dass uns alle Bürger dabei unterstützen werden und darauf achtgeben, dass so etwas nicht mehr passieren wird.

Hans Carell